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Coaching Lübeck

Mediation in Lübeck: Konflikte klären – Wege für die Zukunft ebnen

 

Arno Popert, coaching - training - mediation, Lübeck

Wo Menschen zusammenarbeiten oder zusammenleben, entstehen Reibungen. Das ist normal.

Doch wenn aus Reibung verhärtete Fronten werden, braucht es einen neutralen Dritten, der den Raum für eine echte Verständigung öffnet. Als dein Mediator in Lübeck unterstütze ich euch dabei, den destruktiven Kreislauf zu durchbrechen.

Getreu meinem Leitbild „Mit innerer Klarheit zu äußerer Klarheit“ schauen wir nicht nur auf die sachlichen Fakten, sondern auch auf das, was dahintersteht. Erst wenn die Interessen und Bedürfnisse gehört werden, entstehen tragfähige Lösungen.

Dies ist entweder mit den Konfliktbeteiligten zusammen möglich oder aber auch erst mal nur für Dich in einem Konfliktcoaching, um für Dich die Situation zu verbessern.

 

Du überlegst, die Sache jetzt anzugehen?
Eine Mail oder ein vertrauliches Erstgespräch am Telefon hilft oft schon, die nächsten Schritte zu sehen.




Arno Popert, coaching - training - mediation - supervision, Lübeck


Mehr dazu:

Deine Situation

Wo immer Menschen miteinander zu tun haben - beruflich oder privat - sind offene oder schwelende Störungen normal. Sie können das Miteinander aber auch zunehmend lähmen:


  • immer wieder gleiche unfruchtbare Auseinandersetzungen,
  • verhärtete Positionen
  • eine für alle vergiftete Atmosphäre,
  • drohende Gerichtsprozesse,
  • aber auch mangelndes Engagement, innere Emigration, Dienst nach Vorschrift,
  • ewiges Reden über Kleinigkeiten, Papierkrieg,
  • ...

Wie da rauskommen? Mit Macht geht es nicht, sogar der Weg zu Gericht ist oft nicht gangbar oder auch keine Lösung.
Mein Ansatz in Mediation
Klar sehen - verstehen - Lösungen finden

Ob beruflich, Im Verein, in der Familie oder der Ehe -als Mediator bin ich allparteilich – ich stehe an der Seite aller Beteiligten. Mein Fokus liegt auf der Akzeptanz der unterschiedlichen Sichtweisen. Wir schaffen eine Gesprächsatmosphäre, in der auch die Interessen und Bedürfnisse hinter dem Konflikt sichtbar werden dürfen.

Mein Ziel ist die Transformation: Wir wandeln Vorwürfe in Wünsche und Forderungen in Bedürfnisse um. So entsteht die nötige innere Klarheit, um am Ende eine verbindliche äußere Klarheit in Form einer Vereinbarung zu treffen.

Mediation Beispiele

1. Beispiel - Zwei geschäftsführende Inhaber:

In einem Unternehmen der IT-Branche ist in letzter Zeit die Zusammenarbeit zwischen einem der Gesellschafter und einem führenden Mitarbeiter immer schwieriger geworden - die Kommunikation läuft nur noch über den anderen Mit- Gesellschafter im Sinne von "Sag ihm mal, er soll...!". Der Konflikt bedroht eskalierend die gesamte Firma.

Im Klärungsprozess einer ungestörten "Aussprache" der Beteiligten wird zusammen mit dem Mediator schon deutlich, wo auf sachlicher und persönlicher Ebene die Ursachen und Auslöser für die aktuelle Schieflage sind. Allein schon die gemeinsame Sicht darauf erhöht das Verständnis für Situation und Lage des jeweils anderen. Auf dieser Basis ist die Verabredung eines zukünftigen konstruktiven Miteinanders nur noch ein kleiner Schritt.

 

2. Beispiel - Krach im Projektteam:

Ein erfolgreiches Planungsbüro mit etwa 30 Mitarbeitern bearbeitet ein größeres Projekt. In letzter Zeit wurde es immer schwieriger zwischen dem Projektleiter und dessen Vorgesetzten. Die Arbeit leidet in Qualität und Effizienz, das gesamte Projektteam droht sich zu polarisieren.

In Einzeltreffen mit den Beteiligten werden die Hintergründe beleuchtet, die sowohl auf der Ebene der individuellen Erwartungen und Handlungsmuster, als auch auf der Ebene der Zusammenarbeit, als auch auf der Ebene der Arbeitsstrukturen zu finden waren.

Nacheinander werden mit dem Mediator die einzelnen Ebenen geklärt: Nach dem die individuellen Verhaltensmuster für alle verständlich wurden, konnte die Zusammenarbeit wieder möglich werden. Dann konnten im Rahmen einer Organisationsentwicklung die den Konflikt mit auslösenden Arbeitsstrukturen korrigiert werden.

Eine Entlastung der Beteiligten und ein reibungsloser Ablauf der Arbeitsprozesse sind das Ergebnis.

 

3. Beispiel - Zwischen Großeltern - Eltern und Kindern:

Die Vorstellungen über den Umgang mit den Kindern erzeugen große Verärgerungen zwischen Eltern und Großeltern, natürlich steht da noch mehr dahinter, was aber sehr schwer anzusprechen ist. In einem gemeinsamen Gespräch kommen die Vorstellungen, aber auch die Kränkungen, Verletzungen auf den Tisch. Das ist erst mal schmerzhaft, aber am Ende dann für alle sehr erlösend, da dahinter bei allen der große Wunsch nach Gemeinsamkeit deutlich wird.

 

4. Beispiel - Eine Paarbeziehung

Ein Paar mit inzwischen jugendlichen Kindern verliert sich mit den Jahren in der Arbeitsbelastung in Beruf und Familie. In einer Mediation wird geklärt, wer welche Erwartungen in Partnerschaft und Familie an den anderen hat, wie die Aufgabenverteilungen, Erziehungsvorstellungen etc. einander angeglichen werden können.

Mediation und Emotionen
Ein oft sorgenbesetztes Thema... Wird das nicht alles sehr schmerzhaft? Es liegt in der Natur von Konflikten, dass sie auch emotional belasten - ob mit oder ohne Mediation.
In der Mediation aber gibt es ja den Mediator, der dabei hilft, dass sich die Beteiligten nicht - wie sonst - in Vorwürfen verlieren, sondern die Dinge anspricht, die angesprochen sein wollen, auch Raum gibt für Trauer und Ärger, aber immer den Rahmen und roten Faden des Gesprächs hält, damit das Ziel des Gesprächs im Blick bleibt.
Mediation - wie es bei mir konkret abläuft
In der Regel beginnt es mit einer Mail oder einem unverbindlichen Anruf einer der Beteiligten. Dann gibt es ein oder mehrere Treffen - in der Regel in meinem Büro im Zentrum von Lübeck.

  • Es gibt da verschiedene Settings als Option: die "klassische Variante zu dritt in einem Raum", wechselnde Einzelgespräche (Shuttle-Mediation), online z.B. mit Zoom, per Telefon zu dritt, ...
  • Die Treffen dauern in der Regel zwischen 90 und 180 min, bei Teamkonflikten sollten 1-2 Tage angesetzt werden. Die Beteiligten entscheiden nach jeder Sitzung, ob und wann sie weiter machen wollen.
  • In der Regel finden die Treffen nur mit den direkt daran Beteiligten und dem Mediator in meinem Lübecker Büro statt. Diskretion über alle besprochenen Inhalte ist selbstverständlich. Manchmal machen auch Einzeltreffen nacheinander Sinn.
  • Es werden erst die Themen gesammelt, dann zu jedem Thema jeder Beteiligte in Ruhe gehörtund die Hintergründe beleuchtet
  • Am Ende steht eine von beiden Seiten geschlossene und meistens schriftliche Vereinbarung.
  • Das Honorar klären wir im Vorwege, es wird nach Zeitaufwand abgerechnet und ist somit in der Regel wesentlich kostengünstiger als jedes Gerichtsverfahren. Ich habe klare Sätze für Organisationen und biete Rabatt für Privatzahler an. Frage mich danach.

Dein Nutzen: Mehr als nur ein Kompromiss

Ein guter Kompromiss ist oft nur die Mitte, die niemanden wirklich glücklich macht. In der Mediation suchen wir nach echtem Konsens. Das bedeutet:

  • Erhalt oder Wiederherstellung tragfähiger Beziehungen.
  • Vermeidung von langwierigen und teuren juristischen Auseinandersetzungen.
  • Nachhaltige Lösungen, die von allen Beteiligten wirklich getragen werden.
  • Ein Gewinn an Kompetenz für künftige Herausforderungen und die persönliche Entwicklung aller Beteiligten.

 

Sonderthema: Einzelcoaching im Konflikt

Manchmal ist die Front so verhärtet, dass ein gemeinsames Gespräch noch in weiter Ferne scheint. Oder du merkst, dass du erst einmal für dich selbst innere Klarheit brauchst, bevor du dem anderen gegenübertrittst.

Im Konfliktcoaching biete ich dir einen geschützten Raum, um deine eigene Position zu klären – ohne den anderen. Wir schauen uns an:

  • Wo liegen deine „blinden Flecken“ in diesem Konflikt?
  • Welche alten Geschichten oder emotionalen Blockaden spielen unbewusst mit hinein?
  • Wie gehst du damit um, wenn der andere gar nicht gesprächsbereit ist?

Ziel ist es, dass du dich sortierst und deine Souveränität zurückgewinnst. So kannst du danach – falls möglich – klarer in das gemeinsame Gespräch gehen oder einen eigenen guten Weg finden, mit der Situation abzuschließen.

Vorgehensweise:
Nimm einfach unverbindlich Kontakt mit mir auf. Per Mail unter > oder wir klären telefonisch, ob ein Einzelcoaching oder eine Mediation der nächste richtige Schritt ist. Sollte bereits eine Mediation laufen, besprechen wir sensibel, wie wir dieses Einzelgespräch kommunizieren, um das Vertrauen des gesamten Prozesses zu wahren.

Sonderthema: Unternehmensübergabe

Unternehmensübergabe Supervision Mediation Begleitung

 

Es geht um viel: um das Lebenswerk des Einen und um die unternehmerische Zukunft des Anderen: es geht um Ihr Unternehmen - und es gibt viel zu besprechen.

Neben den rechtlichen und finanziellen Details gibt es viel Grundsätzliches zu klären. Hierzu zählen insbesondere

  • die individuellen Interessen und Erwartungen,
  • die Gestaltung der Zusammenarbeit in der Übergangsphase,
  • die möglichen Verflechtungen mit privaten oder familiären Belangen
  • sowie die auf beiden Seiten vorhandenen Fragen und Befürchtungen.  

 

Diese wichtigen Fragen in Ruhe zu besprechen, ist eine Herausforderung. Viele Übergaben scheitern an einer unzureichenden Klärung zu Beginn.

Gerade bei Nachfolgen innerhalb der Familie wird der grundlegende Klärungsbedarf leicht unterschätzt. In der Annahme, dass allen klar ist, dass das Unternehmen an die nachfolgende Generation übergeben wird, unterbleiben die notwendigen Absprachen und konkreten Planungen.

Zudem gibt es in gerade im Familienkontext oft Themen, die von den Beteiligten nur schwer angesprochen werden können, obwohl sie elementar wichtig wären, z.B. die Erwartungen des Vaters über die Art, wie die Tochter oder der Sohn den Betrieb weiterführt, oder die schon länger schwelende Verärgerung des Sohnes über das dominante Verhaltens des Vaters oder oder oder....  


Hier ist externe Unterstützung wichtig.

Als Mediator schaffe ich die Brücke zwischen den Generationen. Wir klären die Rollen und Erwartungen so rechtzeitig, dass das Unternehmen stabil bleibt und die persönlichen Beziehungen nicht unter dem geschäftlichen Druck leiden. Innere Klarheit für alle Beteiligten ist hier das Fundament für eine erfolgreiche äußere Übergabe.

 



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